Februar/März 2017

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Cédric Payri: Neue Blätter
Zeichnungen, Radierungen und Malereien

Der Prozess der Zeichnens ist sein Thema. Ihn interessiert nicht das, was schon da ist, sondern das, was beim Zeichnen passiert. Dass dabei immer wieder Figuratives entsteht, auch menschliche Gesichter, das liegt sicherlich im Kern des Mediums Zeichnung verborgen.
Die Arbeiten von Cédric Payri, dazu zählen auch die Radierungen und Tuschemalereien, sind Materialisierungen von Zeit. Sensibel  führt er uns das Zeichnen als Prozess, als eine Variation von Erinnerungen und dem Nachdenken darüber vor: einfach, direkt, spontan und unmittelbar.
Seine Blätter wirken unkonventionell und undogmatisch, aber unbedingt authentisch. Das Eigenleben der Linie zu entfalten und jede Form mit definierter Klarheit auf unterschiedlichen Formaten zu umreißen, damit sich diese selbst über ganze Räume, über Wände bis zur Decke ausbreiten können –  das sind Meditationen, die Einsamkeit, Stille und Sammlung voraussetzen.

Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 17.02.2017 um 19.00 Uhr
Ausstellung vom 17.02.2017 bis 12.03.2017
Öffnungszeiten:
freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

 

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Januar/Februar 2017

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Nachlese:

Adela Rodriguez
Auf der Suche des Abstrakten
Fotografie

Die aus Vigo, Galicien, Spanien stammende Adela Rodriguez entführt uns hier mit ihrer
Fotografie in eine Bilderwelt, die zunächst an Malerei erinnert. Farbflächen, Linien, die
in Wellen über das Bild ziehen oder Abgrenzungen bilden, buhlen mit ihrer Kraft um unsere Aufmerksamkeit und können uns in ihren Bann ziehen, wenn wir uns darauf einlassen.
Dann wird es möglich, dass sie uns mitnehmen auf eine kurze Reise in unsere Gefühls-
und Assoziationswelten.
Adela Rodriguez widmete sich schon immer dem Ausdruck durch Farben, aber auch durch
Prosa. Neben u.a. Performance, Malerei und diversen anderen Gestaltungsformen wendet sich verstärkt seit acht Jahren auch der Fotografie zu.
Die Inspiration für die hier zu sehenden Werke fand sie in ihrer Wahlheimat Hannover.

Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 20.01.2017 um 19.00 Uhr
Ausstellung vom 20.01.2017 bis 12.02.2017
Öffnungszeiten:
freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

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Dezember 2016

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j3fm startet die
Jahresend-Täuschung
Schaufensterinstallation

Es ist wieder so weit!
Am kommenden Freitag starten wir wieder unsere berühmt-berüchtigte Jahresend-Täuschung.
Vorhersehbar und verlässlich, doch immer wieder vollkommen überraschend und urplötzlich, bricht das Jahresende und damit die Weihnachtszeit über uns herein.

Vorbereitet wie wir an jedem 3. Freitag im Monat aber nun mal sind, stehen Glühwein und Kekse bereit, und um 19:00 Uhr (ct) machen wir die Kerzen an. Wer keine Lust auf Endzeitstress hat, sollte doch bei uns vorbeikommen.

Im übrigen wünscht j3fm an dieser Stelle schon mal allen ein erholsames und erfreuliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neueJjahr.

Brenndauer: ab 16.12. – bis ins neue jahr
Vernissage: 16.12.2016, 19 h
Schauzeiten: ganztägig, 24 std.

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November/Dezember 2016

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Nachlese:

Güde Renken:
Visitors

Malerei und Zeichnung

Die Künstlerin Güde Renken gehört zu den virtuosen Maltalenten Braunschweigs. Mit großer Dynamik nimmt sie in fast skizzenhaftem Gestus Menschen in ihren Bewegungen und Haltungen wahr. Ihre figurative Malerei ist von lässiger Leichtigkeit getragen, die Beobachtungen aber pointiert und präzise.
Besucher sind nicht zwingend willkommen, sie können auch ungebeten sein, unheilvolles oder einen Hauch von Irritation und Wagnis mit sich bringen. Güde Renken aber zielt nicht auf mystisch-magische Momente, sondern sie nimmt sich der in sich gekehrten, verinnerlichten, von der Außenwelt faszinierten und gleichzeitig abwendenden, staunenden und beobachtenden Menschen an, der Touristen und Besucher. Sie verharren, jeder in einer individuellen Geste, oder bewegen und  drehen sich einem Bild oder einem Ort und Moment zu.
Die Künstlern Güde Renken nähert sich diesen momenthaften Beobachtungen des Menschen in Zeichnung und Malerei. Das Spontane und Lebendige, das ihre Zeichnungen in sich tragen, überträgt Renken auch auf ihre Bilder.

Güde Renken ist in Flensburg geboren. Sie studierte Kunst und Englisch an der Universität Flensburg, absolvierte ihr Diplom in Kunsttherapie Ende der 90er Jahre an der Kunststudienstätte Ottersberg FU mit einem künstlerischer Abschluss bei Professor Müller-Pflug. Seit 2002 ist Güde Renken als Künstlerin selbstständig. Sie lebt und arbeitet in Braunschweig. (www.guederenken.de)
Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 18.11.2016 um 19.00 Uhr
Ausstellung vom 18.11.2016 bis 11.12.2016
Öffnungszeiten:
freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

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Oktober/November 2016

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Nachlese:

Helene Janke: Sign of the Time
Pastellmalerei

Helene Janke ist eine Reisende zwischen den Welten.
Sie lebt und arbeitet im westafrikanischen Gambia und in Deutschland.
Seit einigen Jahrzehnten reflektiert sie diese Erfahrung in farbstarken Bildern.
Mit den Jahren ist sie keineswegs altersmilde geworden. Unter dem Titel
„Sign of the Time“ stellt sie sich den verstörenden, erschreckenden oder auch
tröstenden Bildern, die die Krisen des Lebens lebendig werden lassen.
Großformatige Arbeiten mit Pastellkreide auf schwarzem Grund bilden das
Zentrum dieser Ausstellung.
Helene Janke studierte Freie Kunst an der Fachhochschule Hannover
und an der HBK Braunschweig bei Prof. Voigt.

Eröffnung Freitag 21.10.2016, 19.00
Dauer der Ausstellung: 21.10.-13.11.2016
Kunstraum j3fm e.V.
Kollenrodtstr. 58b
Hannover
Öffnungszeiten
Freitag 19.00-20.30
Sonntag 14.00-16.00

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September/Oktober 2016

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Nachlese:

Pepa Salas Vilar: Plan B

Das Temperament der aus Andalusien stammenden Künstlerin Pepa Salas Vilar kann man an der ruhigen Oberfläche ihrer präzise gemalten Bilder nicht erahnen. Erst im Eintauchen in ihr Schaffenswerk, das auch Objekte einbezieht, erschließt sich eine große
Vielschichtigkeit der Gefühlseindrücke und Informationen. Der poetische Bildfluss spricht eine eigene Sprache, die, ähnlich den Märchen, eine tiefer liegende Ebene berührt.
„Kunst kommt von Können“ heißt es. Und diese beherrscht sie! Aber über ihre Technik hinaus wühlt sie in unseren Tiefgründen, unseren Ängsten und Träumen. Unserem Hoffen auch. „Plan B“ zeigt weitere Möglichkeiten, mindestens aber eine zweite, wenn das bisher als Konzept Erdachte und Behandelte kläglich scheitert, das menschliche Wesen aber weiter leben will. Da muss dann eine andere Lösung, Aufgabe, ein anderer Plan her. Plan B
eben! Und viele schöne, tiefgründige Bilder.

Vernissage: Freitag, 16.9.2016, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 16.9.2016 bis 16.10.2016
Öffnungszeiten: Freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
Sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

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August/September 2016

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Nachlese:

 

Peter Arndt: Malerei

Farbenordnungen

„…deckhaft überlagert, zentriert, hell-dunkel,
räumlich, flächenhaft mit Überzeichnungen,
dynamisch gerichtet, vertikal geordnet.
Nuancierung in der Fläche, Spannung Form
zu Grund, Reihung, malerisch überlagert,
Form auf Form, Farbe auf Farbe, Farbbänder,
flächig-wolkig, hell-dunkel,
Korrespondenzen oben-mitte-unten,
Kontraste warm-kalt, gerichtet-ungerichtet,
ineinander zerfließende Farbströme,
Farbspritzer….“

Peter Arndt
1939-2015
Lehrer, Maler, Kurator, Gründungsmitglied j3fm

 Vernissage: Freitag, 19.8.2016, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 19.8.2016 bis 11.9.2016
Öffnungszeiten: Freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
Sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

Veröffentlicht unter malerei

Juli/August 2016

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Nachlese:

Die Kunst bei j3fm macht Pause, aber zu sehen gibt es dennoch etwas:
Der 24-Stunden-Schaufensterschoner wird mit einem Umtrunk eingeweiht.
Sie sind herzlich eingeladen, am Freitag, den 15.7.2016 um 19.00 dabei zu sein,
wenn der Schalter unserer Diashow umgelegt wird.

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Juni/Juli 2016

Open End

Nachlese:

Sylwia Jankowski: Open End

Glatte Wandflächen, rechte Winkel – ein orthogonaler Raum. In einer Galerie ist er lediglich zweckgebundene Hülle für die präsentierten Kunstwerke. Sylwia Jankowski macht die Dreidimensionalität selbst zur Kunst, indem sie unseren Fokus darauf lenkt. Gedanklich zerschneidet sie den Raum in senkrechte und waagerechte Ebenen und „zeichnet“ jeweils eine dieser Flächen mithilfe von Rohren in ihren Konturen nach. Ins Kippen gebracht, hebeln sie den realen Raum quasi aus den Angeln. Und er dehnt sich aus, und zwar nach innen. Das Prinzip der senkrecht zueinander gestellten Flächen setzt sich im kleineren Maßstab immer weiter fort. Das Auge erfasst die Fortsetzung des Räumlichen und dennoch ist das Innen und das Außen nicht mehr eindeutig zu definieren. Es scheint, als würde sich der Raum immer mehr verdichten, je kleiner er wird. Der Besucher kann die Installation begehen und die Dimensionen erspüren.

 Vernissage: Freitag, 17.6.2016, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 17.6.2016 bis 10.7.2016
Öffnungszeiten: Freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
Sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

Veröffentlicht unter installation

Mai/Juni 2016

 

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Alexander Kühn: Luftschlösser
Lichtbilder
Nachlese:

Luftschlösser bauen, für Sigmund Freud war das eine Fortsetzung des kindlichen Spiels. Anstatt zu spielen, phantasiert der junge Mensch in Tagträumen. Diese Luftschlossphantasien lassen selbst ältere Generationen gedanklich fliegen.

Luftschlösser – das sind Zufluchtsorte, Illusionen und ebenso Sinnestäuschungen, die Alexander Kühn in Lichtbildern als Silhouetten fließender Landschaften im Sinne von fixierten Schatten festhält. Die dunklen Raumlandschaften bergen Andeutungen städtischer Silhouetten, über denen sich weite, dramatisch inszenierte Himmelsbilder aufbauen.

Alexander Kühn führt den Betrachter mit dieser Serie zurück in die Ursprünge der Fotografie, des Lichtbildes. Das Magische der Erscheinungen, das ganze Irrlichtern der Fotografie mit seinen vielseitigen technischen Experimenten sucht hier in den Feinheiten des Lichtspiels, den Licht- und Schattengrenzen, Flächen, Linien und Mustern ein neues Gleichgewicht.

Gegenübergestellt sind diesen fast scherenschnittartigen Landschaften Fotografien von Blüten der Engelstrompete. Diese Serie „Datura“ fasziniert nicht nur durch die wunderbare Konstruktionen des Pflanzlichen als natürliche Ordnung. Für Kühn sind sie Sinnbilder für den Übergang vom Leben zum  vermeintlichen Tod.

 Vernissage: Freitag, 20.5.2016, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 20.5.2016 bis 12.6.2016
Öffnungszeiten: Freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
Sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

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April/Mai 2016

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Nachlese:

 

Harriet Sablatnig: Die dunkle Seite des Mondes
Malerei und Zeichnung

Einführung Vera Burmester
Den Bildern der hannoverschen Künstlerin Harriet Sablatnig wohnt eine geheimisvolle aber auch vertraute Unheimlichkeit inne, so etwas wie die als Kind empfundene Angst in der Dunkelheit und dieses unendlich erscheinende Schweigen in großen, kaum überschaubaren Räumen.
Die Künstlerin führt uns wieder hinein in eine Parallelwelt, die uns nicht ohne Gefahr betretbar erschien. Diese Tag- und Nachttraumszenerien aber erhielten durch rettende Anwesenheit eines Tieres jene sanfte Hoffnung, dass ein wahrer Schutzheiliger ein Kind vor allem Bösen zu bewahren vermag.
Sablatnigs Zeichnung „Der Bär“ spiegelt diese Situation. Schützend legt das große Tier mit seinem in warmen Rot gezeichneten zotteligen Fell, den Arm um das in eine  Fantasieuniform gekleidete Mädchen. Diese sympathische Tier holt das Kind wieder in die Realität. Gleichzeitig wird mit seiner Anwesenheit deutlich, dass es eine Lücke füllt: die eines abwesendes Menschen oder fehlende Menschlichkeit.
Sablatnig kritisiert nicht die Welt der Erwachsenen, stattdessen sie arbeitet  Themen wie Einsamkeitserfahrungen, Flucht, Vertreibung, Isolation in ihren Landkartenbildern als klangreiche Kombinationen aus Wort und Bild heraus. Diese comicartigen Zeichnungen geben sich geheimnisvoll, ganz im Sinn der amerikanischen Psychiaterin Gail Saltz, die das Geheimnis als einen sicheren Hafen bezeichnet, einen der die Freiheit erlaube herauszufinden, wer wir wirklich sind.

Vernissage: Freitag, 15.4.2016, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 15.4.2016 bis 15.5.2016
Öffnungszeiten: Freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
Sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

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März/April 2016

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Nachlese:

Christa Shelbaia: Malerei 2015/16

Christa Shelbaia hat einfach alles, was gute Malerei heute ausmacht, Wandlungsfähigkeit, einen unglaublich lässigen und dabei exakten Pinselschwung, eine sehr gute Kenntnis der Kunstgeschichte und vor allem ist sie voller Humor und Selbstironie.
Dass Sie Lust am Malen hat, erschließt sich sofort und man wird neugierig,
die Souveränität und die Frische ihrer Deutungen aus der Nähe nachzuvollziehen.
In ihren figurativ gegenständlichen Bildern, von denen die meisten eigens für diese Ausstellung entstanden sind, findet sie zu einer Leichtigkeit und Brillanz, Klassisches mit Populärem zu verknüpfen.
Christa Shelbaia bewundert die Alten Meister und dennoch sind ihre Bilder ein Kommentar zu unserer Zeit, auch zu unserer Flüchtigkeit und der Sehnsucht, mehr die Unmittelbarkeit der Gefühle zuzulassen.
Ihre Arbeitsweise erklärt sie folgendermaßen: „Du betrachtest, fühlst und sortierst, und so musst Du nur aufmerksam der Malerei folgen.“

Vernissage: Freitag, 18.3.2016, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 18.3.2016 bis 10.4.2016
Öffnungszeiten: Freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
Sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

 

Veröffentlicht unter malerei