Oktober/November 2017

Zoë Mactaggart: Green Wig

Die britisch-deutschen Malerin Zoë MagTaggert hat viele Facetten: Sie ist eine anerkannte und erfolgreiche Künstlerin, die zusammen mit Thorben „P. Nut“ Noß auch eine eigene Reggae-Sendung auf Radio Leinehertz moderiert sowie Burlesque-Workshops anbietet, in denen Frauen die Erfahrung machen können, ihren Körper selbstbewusst anzunehmen und in Szene zu setzen, unabhängig von werbesuggerierten Schönheitsidealen.
Wir sehen bei j3fm meist großformatig farbenfrohe Malerei, spielerisch, kraftvoll und voller Freude sich ausprobierend, so scheint es. Kindliche Verspieltheit, Farbfreude und die Lust, starke Frauen zu portraitieren. Die Künstlerin kennt die Menschen, die sie auf die Leinwand bringt. Ihr ist wichtig, das innere Leuchten, die innere Stärke in ihren Werken zum Ausdruck zu bringen.
Frauen in ihrer Kraft, mit all ihrem Sein und Zweifeln selbstbewusst bereit, sich portraitieren zu lassen, meist großformatig, farbgewaltig, präsent. Wie die Frau, die sich kurzerhand eine grüne Perücke überstülpt.
Willkommen bei „Green Wig“.

Ausstellung vom 20.10. – 12.11. 2017
Vernissage: Freitag, 20.10.2017, 19.00 Uhr.
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

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September/Oktober 2017

Nachlese:

Wolfgang Kowar: Wunder- und Erleuchtungskammer

Plato und nach ihm einige andere kluge Köpfe haben festgestellt: „Das Staunen ist der Anfang der Erkenntnis“. In Wolfgang Kowars Wunder- und Erleuchtungskammer finden wir manches Staunenswerte. Sei es der überraschende Mechanismus einer „Useless Box“, sei es ein gut erhaltenes Exemplar des „Neuen Menschen“ unterm Glassturz oder noch ganz anderes.
Bei der Betrachtung dieser wundersamen Exponate wird immer deutlicher: Hier sind gedankliche Konzepte und Denkfiguren nicht nur präsentiert, sondern vielleicht auf den Kopf gestellt, auf links gewendet oder auch auf den absurden Punkt gebracht.
Die vielfach anzutreffende Gewohnheit, über Staunenswertes flüchtig hinwegzusehen, verhindert das Nachdenken. Dagegen sperren sich Kowars Schaustücke und zünden so vielleicht den Funken der Erkenntnis.
Wolfgang Kowar knüpft mit dieser Sammlung an eine alte Tradition an: Seit dem 14. Jahrhundert sammelten Reiche und Mächtige in ihren „Kunst- und Wunderkammern“ Einhorn-Hörner, Spielautomaten, exotische Kostbarkeiten, eben was ihnen als Anlass der Be- und Verwunderung erschien, um den „universalen Zusammenhang der Dinge“ darzustellen. Wie weit wir damit gekommen sind, darf man sich in dieser Wunder- und Erleuchtungskammer bei j3fm fragen.
Kowars Kammer hat zwei Etagen: Vom hellen Erdgeschoss der Alltagsvernunft geht es in den Keller des Aberglaubens. Allerdings -sind das wirklich Gegensätze? Wolfgang Kowar lebt und arbeitet in Burgdorf. Bei j3fm hat er zuletzt 2011 „Entschichtungen“ von Litfaßsäulen gezeigt. Er stellt deutschlandweit und international aus.
Ausstellung vom 15.09. – 15.10. 2017
Vernissage: Freitag, 15.09.2017, 19.00 Uhr.
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

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August/September 2017

Nachlese:

 

Birgitta Martin: ausgewachsen
Wie schon bei Birgitta Martins erster Ausstellung in dieser Galerie im Jahr 2009 ist der kleine Raum vollständig beschrieben, diesmal jedoch nicht durch aus der Bewegung erstellte Kohlespuren, vielmehr mit QR-Codes, die den Raum auf völlig andere Weise in Schwarz-Weiß erfahren lassen. Den QR-Codes hinterlegt sind Fotos, Webseiten, Filme, Geschichten über die Auswirkungen des Wirtschaftswachstums und ebenso Aktionen und Lebensweisen, die sich gegen die Zerstörung und Ausbeutung der Erde und ihrer BewohnerInnen stellen, für ein gutes Leben für Alle. So lädt die Ausstellung ein, sich auf Entdeckungsreise zu begeben und die Bibliothek hinter den QR-Codes zu erschließen. Deshalb ist es hilfreich, ein Mobiltelefon mitzubringen mit einer App zur Decodierung der Codes, zum Beispiel Lightning-QR.

Vernissage: Freitag 18.8.2017, 19.00 Uhr
Einführung: Stephanie Ristig-Bresser
Öffnungszeiten: Freitags 19.00-20.30 und Sonntag 14.00-16.00 Uhr
Dauer: 18.8.- 10.9.2017

Aktionen
Zinnober-Wochenende: 1. September bis 3. September 2017
dann Erweiterte Öffnungszeiten: Freitag und Samstag 16 bis 21 Uhr, Sonntag 12 bis 18 Uhr
Verleihung des Kunstpreises j3fm: Samstag, 2.9. um 18:30 Uhr
Letzter Ausstellungstag: am Sonntag, dem 10. September können die BesucherInnen ihren Lieblings-QR-Code mitnehmen und als Geschenk eine (kleine) Veränderung in ihrem Leben vornehmen und diese der Künstlerin nach Ablauf eines Monats mitteilen – und so ihren Beitrag an der großen Veränderung sichtbar machen.

Veröffentlicht unter installation, j3fm-preis

Juli/August 2017

Nachlese:

Die Kunst bei j3fm macht Pause, aber zu sehen gibt es dennoch etwas:
Der 24-Stunden-Schaufensterschoner wird mit einem Umtrunk eingeweiht.
Sie sind herzlich eingeladen, am Freitag, den 21.7.2016 um 19.00 dabei zu sein,
wenn der Schalter unserer Diashow umgelegt wird.

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Juni/Juli 2017

Nachlese:


Uve Mehr: und weniger ist mehr

Der Braunschweiger Künstler Uve Mehr präsentiert neben konkreten grafischen Arbeiten Objekte, die auf einem gemeinsamen Grundkonzept mit strikten Regeln basieren. Ausgangspunkt für die Gestaltung ist die Reihe 2-4-1-3, wobei die Zahlen Platzhalter für Relationen sind. Uve Mehr interessiert sich für die Sehgewohnheiten des Betrachters, die einem Reflex der Balance und der Ordnung folgen in der für ihn typischen Formensprache mit Referenzen zur Minimal Art.

Uve Mehr lebt und arbeit in in Braunschweig. Er ist geboren in Föhrden-Barl. Nach seinem Studium der Malerei und des Designs an der Muthesius Hochschule in Kiel, studierte er bis 1975 am Fachbereich Experimentelle Umweltgestaltung der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Seit 2014 ist Uve Mehr Mitglied im BBK Braunschweig.

Ausstellung vom 16.06. – 9.07. 2017
Vernissage: Freitag, 16.06.2017 ,19.00 Uhr.
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

Veröffentlicht unter objekte, zeichnungen

Mai/Juni 2017

Nachlese:

Christoph Zdzuj: Eisenplastiken, Assemblagen

Glatt geschliffene und poröse Flächen, Stahl und Eisen mit Gebrauchspuren, runde, scharfe und zackige, konstruktive Formen, das sind die Elemente des Eisenbildhauers Christoph Zdzuj. Seine Grundlage sind Fundstücke aus dem Schrotthandel, die von ihm zu ganz eigenwilligen Assemblagen und abstrakte Konstruktionen geschmiedet und geschweißt werden. Den künstlerischen und handwerklichen Umgang, auch den Umgang mit Feuer und Eisen, lernte Christoph Zdzuj bei dem 2016 verstorbenen Bildhauer Hannes Meinhard.

Aus der Distanz wirken die Eisenskulpturen von Zdzuj leicht und schwer zugleich, sie sind ebenso eingängig wie uneindeutig: sperrig und gleichzeitig von spielerischem Elan. Das, was wie leichthändige Improvisationen anmutet, ist vor allem eine wirklich harte Arbeit und rückt den Künstler nah an den Handwerker und Stahlarbeiter. Gleichzeitig ist der Künstler Zdzuj auch nah an der Arbeit eines Ingenieurs, der zwischen zweckvollen Konstruktionen und der freien formalen Gestaltung abwägt. Mit großer Gelassenheit entfaltet er dabei den Rhythmus und eine darin ruhende Harmonie, die von großem Respekt vor dem authentischen Umgang mit dem Material bestimmt ist.
Christoph Zdzuj ist 1969 in Groß Stahlitz/Oppeln in Polen geboren. 1979 siedelt seine Familie nach Westdeutschland um. Christoph Zdzuj absolviert Ende der Achtziger Jahre eine Lehre als Metallfeinbearbeiter. Mitte der Neunziger Jahre lernt er den Eisenbildhauer Hannes Meinhard kennen und beginnt eine Mitarbeit in der Werkstatt Meinhards in Barsinghausen, später Bantorf bei Hannover. Seit 2001 beginnt Zdzuj mit eigenen künstlerischen Arbeiten und ist ab 2011 als freischaffender Bildhauer tätig.

 

Ausstellung vom 19.05. – 11.06. 2017
Vernissage: Freitag, 19.05.2017 ,19.00 Uhr.
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

Veröffentlicht unter skulptur

April/Mai 2017

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Nachlese:

Pablo Hirndorf: Strohdruck und Installation

Immer mehr Großstädter holen sich heute mit Urban Gardening und dem Kauf regionaler Bioprodukte ein Stück Natur in ihr urbanes Leben zurück. Die Verbindung zum Landleben zählt gerade für junge Menschen in den Städten zu den elementaren Grundbedürfnissen.
Dieses tiefe Interesse an der Natur und das Leben mit ihr hat der Künstler Pablo Hirndorf über die Jahre zu einem ästhetischen Gesamtkunstwerk aus malerischen, installativen,  und Land-Art-Projekten zusammengeführt. Landwirtschaftliche und natürliche Rhythmen begleiten seine Arbeiten.
Zeitgleich mit den landwirtschaftlichen Erntearbeiten auf den umliegenden Feldern zwischen Weser und Aller entstehen beispielsweise seine Strohdruckarbeiten. Die rund 200 kg schweren Strohrundballen, die nach der Getreideernte aus dem geschnittenen Stroh mehrfach gewickelt werden, sind Grundlage für seine farbigen Drucke auf Stoffen unterschiedlicher Größen.
Die Ballen werden dabei mehrschichtig mit Acryl-Farben getränkt, lasiert und über weite Stoffbahnen gerollt: Inspiriert und beeinflusst von den Tönen des Himmels, den Farben der Maschinen, den Farben der Landschaft bei gleißendem Sonnenlicht, Erntestaub, oder Morgendunst.
Temperatur, Luftfeuchte und Sonneneinstrahlung prägen dabei nicht nur seine Arbeiten, sondern Hirndorf betrachtet diese Arbeit in enger Verbindung zur Landwirtschaft. Die Form des maschinell erzeugten Strohrundballens kann dabei als Symbol für den Kreislauf aus Wachstum und Ernte betrachtet werden.

Pablo Hirndorf ist 1963 in Altenbücken geboren. 1992 beendet er das Studium der Freien Kunst mit einem Meisterschülerabschluss an der FH Hannover. Er ist überregional in Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten und arbeitet im privaten, öffentlichen- und kirchlichen Raum. 2007 erhielt Pablo Hirndorf für sein künstlerisches Schaffen im Landkreis Nienburg den Großen Kunstpreis der Neuhoff-Fricke-Stiftung.

Ausstellung vom 21.04. – 14.05. 2017
Vernissage: Freitag, 21.04.2017 ,19.00 Uhr.
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

Zur Eröffnung spricht Bert Strebe.

Veröffentlicht unter druckgrafik, installation

März/April 2017

Nachlese:

 

 

Thomas Wöhrmann: Malerei und Collagen

Mitunter erscheint die Übereinanderblendung von Geräuschsphären in den Orchesterklang voll und ganz der Dramaturgie eines Traumes zu folgen. Das ist in der Kunst ähnlich, wenn sich die heilsamen Ingredienzien aus Farbe, Licht, Linie und Fläche zwischen Künstlerisches und Immaterielles stellen. Die Arbeiten von Thomas Wöhrmann sind genau solche Experimente mit Übergängen, sei es zwischen Kunst und Musik, Design, Raum, Malerei, Zeichnung und Collage.

Die Arbeiten des Braunschweiger Künstlers sind experimenteller Herkunft, es sind Suchbewegungen in den malerischen und grafischen Zwischenwelten, destilliert aus dem Chaos der Gegenwart.  Mit Lakonie und mit Leidenschaft, eher als geordneter Modellierer denn als Formzertrümmerer, sucht Wöhrmann nach der Wirklichkeit des Abgebildeten.
In seinen Collagen und Zeichnungen erweitert er das Medium Zeichnung in die Dreidimensionalität.

Zeitungs- und Magazinausschnitte, Zeichen, Linien, Netzstrukturen werden in Ebenen übereinanderschichtet. Sie erscheinen wie abstrakte Architekturen, Agglomerationen von Formverkettungen oder sich ineinander verschränkender Innenräume. Es sind potemkinsche Räume, deren psychedelische 60er- Jahre Ornamentik nur Oberfläche ist, darunter hervor scheint die Kunst des Zeichnens und der Zeichen in abstrakten Landschaften, Formen und Farbfelder.
Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 17.03.2017 um 19.00 Uhr
Ausstellung vom 17.03.2017 bis 09.04.2017
Öffnungszeiten:
freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

Veröffentlicht unter collagen, malerei

Februar/März 2017

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Nachlese:

Cédric Payri: Neue Blätter
Zeichnungen, Radierungen und Malereien

Der Prozess der Zeichnens ist sein Thema. Ihn interessiert nicht das, was schon da ist, sondern das, was beim Zeichnen passiert. Dass dabei immer wieder Figuratives entsteht, auch menschliche Gesichter, das liegt sicherlich im Kern des Mediums Zeichnung verborgen.
Die Arbeiten von Cédric Payri, dazu zählen auch die Radierungen und Tuschemalereien, sind Materialisierungen von Zeit. Sensibel  führt er uns das Zeichnen als Prozess, als eine Variation von Erinnerungen und dem Nachdenken darüber vor: einfach, direkt, spontan und unmittelbar.
Seine Blätter wirken unkonventionell und undogmatisch, aber unbedingt authentisch. Das Eigenleben der Linie zu entfalten und jede Form mit definierter Klarheit auf unterschiedlichen Formaten zu umreißen, damit sich diese selbst über ganze Räume, über Wände bis zur Decke ausbreiten können –  das sind Meditationen, die Einsamkeit, Stille und Sammlung voraussetzen.

Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 17.02.2017 um 19.00 Uhr
Ausstellung vom 17.02.2017 bis 12.03.2017
Öffnungszeiten:
freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

 

Veröffentlicht unter druckgrafik, malerei, zeichnungen

Januar/Februar 2017

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Nachlese:

Adela Rodriguez
Auf der Suche des Abstrakten
Fotografie

Die aus Vigo, Galicien, Spanien stammende Adela Rodriguez entführt uns hier mit ihrer
Fotografie in eine Bilderwelt, die zunächst an Malerei erinnert. Farbflächen, Linien, die
in Wellen über das Bild ziehen oder Abgrenzungen bilden, buhlen mit ihrer Kraft um unsere Aufmerksamkeit und können uns in ihren Bann ziehen, wenn wir uns darauf einlassen.
Dann wird es möglich, dass sie uns mitnehmen auf eine kurze Reise in unsere Gefühls-
und Assoziationswelten.
Adela Rodriguez widmete sich schon immer dem Ausdruck durch Farben, aber auch durch
Prosa. Neben u.a. Performance, Malerei und diversen anderen Gestaltungsformen wendet sich verstärkt seit acht Jahren auch der Fotografie zu.
Die Inspiration für die hier zu sehenden Werke fand sie in ihrer Wahlheimat Hannover.

Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 20.01.2017 um 19.00 Uhr
Ausstellung vom 20.01.2017 bis 12.02.2017
Öffnungszeiten:
freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

Veröffentlicht unter fotografie

Dezember 2016

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j3fm startet die
Jahresend-Täuschung
Schaufensterinstallation

Es ist wieder so weit!
Am kommenden Freitag starten wir wieder unsere berühmt-berüchtigte Jahresend-Täuschung.
Vorhersehbar und verlässlich, doch immer wieder vollkommen überraschend und urplötzlich, bricht das Jahresende und damit die Weihnachtszeit über uns herein.

Vorbereitet wie wir an jedem 3. Freitag im Monat aber nun mal sind, stehen Glühwein und Kekse bereit, und um 19:00 Uhr (ct) machen wir die Kerzen an. Wer keine Lust auf Endzeitstress hat, sollte doch bei uns vorbeikommen.

Im übrigen wünscht j3fm an dieser Stelle schon mal allen ein erholsames und erfreuliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neueJjahr.

Brenndauer: ab 16.12. – bis ins neue jahr
Vernissage: 16.12.2016, 19 h
Schauzeiten: ganztägig, 24 std.

Veröffentlicht unter installation

November/Dezember 2016

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Nachlese:

Güde Renken:
Visitors

Malerei und Zeichnung

Die Künstlerin Güde Renken gehört zu den virtuosen Maltalenten Braunschweigs. Mit großer Dynamik nimmt sie in fast skizzenhaftem Gestus Menschen in ihren Bewegungen und Haltungen wahr. Ihre figurative Malerei ist von lässiger Leichtigkeit getragen, die Beobachtungen aber pointiert und präzise.
Besucher sind nicht zwingend willkommen, sie können auch ungebeten sein, unheilvolles oder einen Hauch von Irritation und Wagnis mit sich bringen. Güde Renken aber zielt nicht auf mystisch-magische Momente, sondern sie nimmt sich der in sich gekehrten, verinnerlichten, von der Außenwelt faszinierten und gleichzeitig abwendenden, staunenden und beobachtenden Menschen an, der Touristen und Besucher. Sie verharren, jeder in einer individuellen Geste, oder bewegen und  drehen sich einem Bild oder einem Ort und Moment zu.
Die Künstlern Güde Renken nähert sich diesen momenthaften Beobachtungen des Menschen in Zeichnung und Malerei. Das Spontane und Lebendige, das ihre Zeichnungen in sich tragen, überträgt Renken auch auf ihre Bilder.

Güde Renken ist in Flensburg geboren. Sie studierte Kunst und Englisch an der Universität Flensburg, absolvierte ihr Diplom in Kunsttherapie Ende der 90er Jahre an der Kunststudienstätte Ottersberg FU mit einem künstlerischer Abschluss bei Professor Müller-Pflug. Seit 2002 ist Güde Renken als Künstlerin selbstständig. Sie lebt und arbeitet in Braunschweig. (www.guederenken.de)
Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 18.11.2016 um 19.00 Uhr
Ausstellung vom 18.11.2016 bis 11.12.2016
Öffnungszeiten:
freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

Veröffentlicht unter malerei, zeichnungen