April/Mai 2019

 

 

Aenne Langhorst: Autophag
Multimix

„Autophag“ nennt sich die April-Ausstellung mit Arbeiten der in Hannover lebenden Künstlerin Aenne Langhorst.
Sinn und Unsinn von Begriffen und gesellschaftlichen Tendenzen beschäftigen die hannoversche Künstlerin Aenne Langhorst seit einigenJahren. Dem Studio als Bühne, als Set oder Hintergrund folgt die Natur, der urbane Raum oder der Ausstellungsraum und auf dieFotografie, die Performance, das Video.
Aenne Langhorsts Umgang mit den Medien ist dabei ungezwungen und facettenreich, assoziativ und körperlich, ein unentwirrbaresKnäuel aus Leben und Arbeit, rätselhaft, scharfsinnig und komisch. So leicht zugänglich, wie das alles auf den ersten Blick wirken mag, sind ihre Arbeiten aber nicht. Ihre Sammlungen aus Materialien des Alltags lassen sich als Echtzeiterzählungen vom Hier und Jetzt begreifen, mit der sie sicher passende visuelle Lösungen findet und innere kontroverse Positionen als Fragen nach dem Authentischen und Autobiografischen wie ein Muster offen legt.
Hier liegt keine Erinnerung vor, sondern sie entsteht in einem aktuellen Zusammenhang aus Bildern, Fotografien, Objekten, Plakaten.
Hier wird eine spezifische Form von Aufklärung veröffentlicht, die Geschichte schafft und gleichzeitig auch eine Geschichte der künstlerischen Existenz offenbart. Immer also mischt sich das Individuelle und Subjektive mit dem Allgemeinen, sei es der Kultur, der Ethik, der Polarität von Kunst und Leben.
Aenne Langhorst ist in Bremen geboren. Sie studierte Kulturwissenschaften an der Uni Bremen und begann in den 90er Jahren im Fachbereich Kunst und Design an der Fachhochschule Hannover ein Studium der Bildenden Kunst mit den Schwerpunkten der Klangkunst bei Ulrich Eller und Fotografie bei Heinrich Riebesehl. Seit 2005 ist Aenne Langhorst als Künstlerin selbstständig.
Sie lebt und arbeitet in Hannover. (aennelanghorst.wordpress.com)

Vernissage: Freitag,  19.4.2019   , 19.00 Uhr
Ausstellung: 19.4.2019 bis 12.5.2019
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

 

 

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März/April 2019

 

„Schöne Aussichten“, Copyright Silke Schaper

Nachlese:

Silke Schaper: Schöne Aussichten

 

Silke Schaper zeigt in ihrer Ausstellung im Kunstraum j3fm „Schöne Aussichten“. Landschaftsmalerei. Nicht die Natur eins zu eins abbildend, eher die Stimmung erfassend. Die Künstlerin arbeitet in Öl und Acryl auf Leinwand. Es entstehen auch kleinformatige Arbeiten auf Papier, die den intensiven Arbeitsprozess an den größeren Formaten begleiten und deren Stimmungen wiederspiegeln. „Schöne Aussichten“ lädt den Betrachter ein, den Ausblick zu genießen, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Die weite Flur neu entdecken. Die Titel ihrer letzten Einzelausstellungen zeigen die konsequente Beschäftigung mit diesem Thema: „über Landschaft“, „Freie Pläne“, „Flurstücke“, „an die Feldmark“ – eine Hommage an die Norddeutsche Tiefebene. In Ergänzung zum malerischen Werk, sehen wir Objektinstallationen aus Keramik und Holz, die einen Teil der Kulturlandschaft aufgreifen.

 

Die Künstlerin Silke Schaper hat ein Gaststudium an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig bei Lars Eckert absolviert. Seit 2010 besucht sie regelmäßig die Sommerakademie im Künstlerhaus Meinersen und hatte dort Unterricht bei namenhaften Künstlern, unter anderem Jochen Weise. Dieser Weg hat sie zum Bund Bildender Künstler in Braunschweig geführt, deren Mitglied sie seit 2017 ist. Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen bestätigen ihren Weg. Silke Schaper, Jahrgang 1963, lebt und arbeitet in Päse.

 

Vernissage: Freitag,  15.03.2019, 19.00 Uhr
Ausstellung: 15.03.2019 bis 15.04.2019
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

 

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Februar/März 2019

 Nachlese:



Anette Leupold: Fotografiken

Die Künstlerin Anette Leupold ist Fotografin und Grafikerin. Fotografiken nennen sich ihre am Rechner digital weiterverarbeiten Fotografien, die sie auf ihren Spaziergängen durch Hannover aufnimmt. Dabei interessiert sich Anette Leupold nicht für bekannte Stadträume, nicht für touristische Attraktionen, sondern sie widmet sich den Unorten, den Straßenrändern und Häuserecken, all dem, was man jeden Tag im Vorbeifahren registriert, aber dann doch nie genau betrachtet. Auf ihren Stadtrundgängen betrachtet die Künstlerin ihre Umgebung mit ganz anderen Augen, sie schärft ihren Blick für das, was andersartig und dennoch ein Teil unserer Stadtlandschaft ist.
Die für sie wichtigsten ästhetischen Attribute sind aber nicht nur die Motive, sondern auch die Oberflächenbeschaffenheit, Materialeigenschaften, das Ausschnitthaftigkeit der Motive, die Maßstäblichkeit.
Anette Leupold bearbeitet ihre Aufnahmen anschließend in akribischer Kleinarbeit digital und verfremdet sie. Dabei entsteht eine einzigartige Kombination aus Fotografie, Grafik, Streetart und digitaler Kunst – Bilder, die jedem Betrachter eine ganz eigene Geschichte erzählen.

Anette Leupold ist 1965 geboren. Sie war von 1981 bis 1985 Schülerin von Gabriele Wicke. Im Anschluss an das Studium der Freien Kunst und des Grafik-Designs an der Fachhochschule Hannover wurde sie Spezialistin für Apple Computer. In ihren Arbeiten verbindet sie einen besonderen Blick fürs Detail mit den technischen Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung. Anette Leupold lebt und arbeitet in Hannover.

Vernissage: Freitag,  15.02.2019 , 19.00 Uhr
Ausstellung: 15.02.2019 bis 10.03.2019
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

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Januar /Februar 2018

Nachlese:

Kelyne Reis: What Your Eyes Say
Malerei

Die aus Brasilien stammende Malerin Kelyne Reis versteht sich als Spielerin, eine Malerin, die mit Farben und Formen spielt. Ihre kleinformatigen Arbeiten entstehen aus einem Prozess, in dem Komposition, Farben und Formen bereits in ihren Konstruktionen gedanklich formuliert sind, sich aber im Malvorgang dann unerwartet neu kombinieren. Ihr Hauptthema sind die Farben, die sie in starken Tönen und kräftigen Nuancen miteinander agieren lässt.
Das Auftreten gegenständlich ableitbarer Formen lassen sich weder aus einem abstrakten Schaffensprozess noch aus Aspekten eines neuen Realismus ableiten, wenn auch die Grenzen vor allem zu Randbezirken der Neo-Pop-Art ablesbar sind. In ihrem malerischen Werk werden realistische Körperfragmente, wie zum Beispiel in der aktuellen Serie „What Your Eyes Say“ die Iris, durch die Stilisierung von Form und Farbe zu Kunstfigurationen irrealen Charakters. Der Mensch wird damit in ein abstraktes Bildschema einbezogen. Die mehr oder weniger verborgene Gegenwart des Dinglichen führt jedoch nicht zu einer Rückwendung auf das sichtbare Sein, sondern bleibt eingebunden in weiche und glatte Formen.
Grundlage für ihre Serien sind Experimente mit digitalen Medien. Reis fing an, ihre bereits vorhandenen Arbeiten digital zu verändern und völlig neue Bilder zu schaffen, die sie auf ihre unverwechselbare Art und Weise auf die Leinwand brachte.

Kelyne Reis wurde 1964 in Rio de Janeiro-Brasilien geboren. Während ihres Medizinstudiums besucht sie die Kunstfakultät der Juiz de Fora Universität. Nach einem Aufenthalt in den USA kommt Kelyne Reis nach Deutschland und arbeitete als Ärztin. Von 2009-2017 arbeitete sie in Houston, TX, USA und ist als Gaststudentin an der Glassell School of Art/MFAH in Houston. Seit 2018 lebt und arbeitet Kelyne Reis in Hannover.
Kelyne Reis‘ Werke sind in vielen privaten Sammlungen in den Vereinigten Staaten, in Deutschland und in Brasilien sowie in der Sammlung der Stadt Houston, TX, USA, vertreten.

Vernissage: Freitag, 18.1.2019, 19.00 Uhr
Ausstellung: 18.1.2019-10.02.2019
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

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Dezember 2018

j3fm startet die
Jahresend-Täuschung
Schaufensterinstallation

Es ist wieder so weit!
Am kommenden Freitag starten wir wieder unsere berühmt-berüchtigte Jahresend-Täuschung.
Vorhersehbar und verlässlich, doch immer wieder vollkommen überraschend und urplötzlich bricht das Jahresende und damit die Weihnachtszeit über uns herein.

Vorbereitet wie wir an jedem 3. Freitag im Monat aber nun mal sind, stehen Glühwein und Kekse bereit, und um 19:00 Uhr (ct) machen wir die Kerzen an. Wer keine Lust auf Endzeitstress hat, sollte doch bei uns vorbeikommen.

Dieses Jahr neu: großer Jahresgabenverkauf :
Originale unserer Künstler für 25 Euro.

Im übrigen wünscht j3fm an dieser Stelle schon mal allen ein erholsames und erfreuliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

Brenndauer: ab 21.12. – bis ins neue jahr
Vernissage: 21.12.2018, 19 h
Schauzeiten: ganztägig, 24 std

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November/Dezember 2018

Nachlese:

Jürgen Friede: Tagträume

Die Skulpturen des in der Wedemark lebenden und arbeitenden Künstlers Jürgen Friede  sind Objekte, die mit handwerklicher Perfektion gestaltet sind, raumgreifend, ein gekonnter Zusammenhang zwischen Material, Organischem, Architektonischen und Menschlichem. Sie tendieren in ihren Formen zu lebhafter Körperlichkeit und  Körpersymbolik. Da sind keine bereits existierenden Menschen dargestellt, sondern in Anreihungen und Überschneiden einzelne Körperteile und Elemente anderen Ursprungs. Eine metaphorische Haltung, ähnlich dem Surrealismus, nur ohne dessen Rückgriff auf unbewusste Vorgänge. Die Objekte Stein oder Kupferblech sind fein durchdacht und auf eine phantasievolle Weise geometrisch.
Skulpturen machen oder doch lieber Bilder, dazwischen sind Jürgen Friedes experimentelle Zeichnungen und collagenartigen Bleischnitte zu betrachten. Diese sind neben zwei Papierobjekten, farbigen Kupfertäfelchen und Zeichnungen aus Marokko in der Ausstellung zu sehen.
Seit 1981 ist Jürgen Friede in zahlreichen Ausstellungen und auf Bildhauersymposien im In- und Ausland vertreten. Jürgen Friede ist Gründungsmitglied und dann von 1999-07 künstlerischer Leiter des Kunstvereins Wedemark. Er lebt und arbeitet in Hannover und in der Wedemark.

Vernissage: Freitag, 16.11.2018, 19.00 Uhr
Ausstellung: 16.11.2018-16.12.2018
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

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Oktober/November 2018

 

 

 

 

 

 

 

Nachlese:

Burkhardt Rokahr: Soma

Malerei und Objekte

Burkhardt Rokahr möchte über die optische Kraft seiner Arbeiten etwas vermitteln, dass weit über die Bilder und Gebilde hinausgeht soll. Wenn eine spirituell lebendige Wirkung des zu den Werken Empfundenen, Phantasierten und Gedachten einsetzt, ist seine Intention erreicht. Die Arbeiten stahlen die Kraft des handwerklich Robusten aus, das alle Arbeitsschritte klar ablesbar macht. Stoff, Holz und Papier werden in Collagen und Objekten mit kräftigen Farben zusammengefügt und teilweise hinter Glas in Kästen eingebaut. So entstehen Werke mit einer großen Intensität, die aufrütteln und bewegen.

Vernissage: Freitag, 19.10.2018, 19.00 Uhr
Einführung: Jens-Uwe Seyfarth
Ausstellung: 19.10.2018-11.11.2018
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

 

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September/Oktober2018

Nachlese:

Laleh Barzegar: Farbe & Form

Laleh Barzegar ist eine iranische Filmerin, die sich in den letzten Jahren immer mehr der Malerei widmet. Erst dem Gegenständlichen und dann immer mehr der gegenstandslosen Malerei. Ausgehend von der sinnlichen Wahrnehmung spürt Laleh Barzegar der Formfrage nach, die für sie auf dem Verhältnis primärer Grundformen wie Dreieck, Quadrat und Linie zum Raum basiert. Es ist eine flächige, geometrische Malerei mit harten Kanten und scharf gegeneinander abgegrenzten Farbaufträgen. Es sind belebte, sinnliche Farbkompositionen, die sich auch in ungewöhnliche Flächenmuster auflösen. Sie erinnern an die frühen Jahre des Bauhauses, an die Linien, Raster und Dreiecke und geometrischen Konstruktionen der Schüler von Wassily Kandinsky und Johannes Itten.

Parameter wie Bildkomposition, Bewegung, Farbe, Licht und Rhythmus bestimmten auch die experimentellen Ansätze zum abstrakten Film. In der Montagelogik ihrer Bilder liegt möglicherweise unterbewusst die Einbeziehung von Raum und Zeit als eine Formensuche für einen neuen Film.

Laleh Barzegar ist 1980 in Teheran geboren. Nach einer Ausbildung im Fach Filmregie und eines Besuchs eine Autorkurs in Teheran folgt 2005 der Bachelorabschluss im Fach Filmregie an der Sureh – Universität in Teheran. Von 2005 bis 2008 unterrichtet Barzegar im Jugend-Cinema-Verein in Teheran. 2009 veröffentlicht sie das Kurzgeschichtenbuch „Liebe Frau“.
Seit 2007 ist sie Mitglied des iranischen Kurzfilmregisseure-Vereins. 2015 wechselt sie nach Köln und absolviert das Regiestudium an der Kunsthochschule für Medien Köln mit ihrer Abschlussarbeit, dem Kurzfilm „Ich, Leili“.

Vernissage: Freitag, 21.09.2018, 19.00 Uhr
Einführung: Ute Maasberg
Ausstellung: 21.09.2018-05.10.2018
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

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August/September 2018

Tantaloshand min72

Nachlese:

 

 

Ludvik Cejp, „im Raumen“
Installation des diesjährigen j3fm-Preisträgers

2012 hatte hatte Ludvik Cejp bei j3fm mit seinen fantastischen ‘Zeitmaschinen’ und der bespielbaren Baumorgel eine unvergessene Ausstellung, für die ihm am Zinnober-Samstag formell der j3fm-Preis übergeben wird (ab 17:30 Uhr) .

Ludvic Cejp setzt sich in seinen kinetischen Arbeiten immer wieder dem Konflikt aus, sich selbst möglichst viele Hindernisse in den Weg zu legen, die dann –mühsam – von ihm selbst zu bewältigen sind, um am Ende die gewünschte Funktion zu gewährleisten (seine ironischen komplexen Apparate und die Baumorgel funktionieren!). Ein Video „Joh. Sebastian Bach auf der Baumorgel“ ist auf der website  www.cejp.de zu sehen, dort unter ‚Kinetika‘.

In seiner diesjährigen Ausstellung zeigt er erstmals eine (funktions-) freie Rauminstallation indem er den Ausstellungsraum als einen 3D-Rahmen begreift, in den ausschnitthaft ein imaginäres Geschehen durch Wände und Boden (eben den titelgebenden “Raumen”) greift. Lassen wir uns überraschen!

Vernissage: Freitag, 17.08.2018, 19.00 Uhr

Ausstellung: 17.08.2018-16.09.2018

Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

Der Kunstraum nimmt mit dieser Ausstellung am Zinnober-Kunst-Wochenende teil (Öffnungszeiten s.u.)

Zinnober-Wochenende:  Samstag + Sonntag jeweils 11.00-17.00 Uhr

 

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Juli/August 2018

Nachlese:

Die Kunst bei j3fm macht Pause, aber zu sehen gibt es dennoch etwas:
Der 24-Stunden-Schaufensterschoner wird mit einem Umtrunk eingeweiht.
Sie sind herzlich eingeladen, am Freitag, den 20.7.2018 um 19.00 dabei zu sein,
wenn der Schalter unserer Diashow umgelegt wird.

Veröffentlicht unter installation

Juni/Juli 2018

 

„Lichtenberg“

Nachlese:

Anette Haas: halbe-halbe

Installation

Entlang der Lichtleiste an der Decke des Raumes sind Stoffbahnen befestigt.
Als bis zum Boden fallende Vorhänge installiert teilen sie den Raum in eine begehbare und eine nicht begehbare Hälfte.

„Die künstlerische Farbgeste liegt allein auf den Vorhangwänden! Alles andere, was den Raum verändert, ergibt sich daraus. Was bleibt: Ich befinde mich bei „Lichtenberg“ wirklich im Bild. Das Verhältnis von Ich und Bild ist […] bei klassischen Gemälden und selbst bei den Raumillusionen der amerikanischen Farbfeldmalerei ganz anders. Ich und Bild bleiben dort auf sicherer Distanz. In „Lichtenberg“ sind jene Grenzen aufgelöst oder zumindest verschoben. Man befindet sich in einem Raum und Zustand, den man nicht mehr eindeutig ordnen kann. Die Orientierung ist verunsichert. Nur weil ich in einem Museum, in einem Kunstraum stehe, weiß ich, dass dies eine Inszenierung ist und nicht ein einfacher Raum mit Vorhängen.“
A. Haas in: the room went away the room came back, „Fragen mit Material durchspielen“, S. 66, Dortmund, 2016

Vernissage: Freitag, 15.06.2018, 19.00 Uhr
Ausstellung: 15.06.2018-15.07.2018
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

Zur Eröffnung spricht Thomas Wild (New York / Berlin)

 

 

 

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Mai/Juni 2018

Nachlese:

Dieter Goebel: Holz
Objekte, Skulpturen, Grafik.

Der Architekt Dieter Goebel interessiert sich in seiner künstlerischen Arbeit für Oberflächen, Strukturen und Spuren. In seiner Ausstellung „Holz“ präsentiert er minimal bearbeitete Fundstücke, Holz, das grob mit der Kettensäge bearbeitet wurde, aber auch fein geschliffene und geölte Holzoberflächen.
Die Vielfalt von Holz zeigen auch die grafischen Arbeiten, in denen weggeworfene oder bearbeitete Stücke digital weiterbearbeitet sind. Dieter Goebel fordert den Betrachter auf, genauer hinzusehen und unterschiedliche Formen zu entdecken.
Holz arbeitet auch noch nach der Fertigstellung des Objektes, hauptsächlich durch Luftfeuchtigkeit. Die Formen ändern sich mehr oder weniger merkbar. Holz hat im Gegensatz zu vielen anderen Materialien Struktur und Richtung. Spuren auf gebrauchtem Holz erzählen Geschichten, sie regen die Fantasie an.

Vernissage: Freitag, 18.05.2018, 19.00 Uhr
Einführung: Albert Schmid-Kirsch
Ausstellung: 18.05.2018-10.06.2018
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

 

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