november/dezember 2015

abels1

nachlese:

 

margitta abels: floral
malerei
einführung: giso westing

blumenbilder, vor allem stillleben mit blumen, das sind nicht nur bildnerische laboratorien für die farbexperimente der  maler des impressionismus.
die minutiöse wirklichkeitserfassung, die beobachtung der spezifischen lichtverhältnisse und das interesse an der widerspiegelung atmosphärischer phänomene, interessiert bis heute auch zeitgenössische künstlerinnen und künstler wie margitta abels.
sie gewährt uns einen einblick in die mehrdeutigkeit von realität, in den engen zusammenhang von nah- und fernsicht, von mikro- und makrokosmos, der die grenzen
zwischen realismus und abstraktion mitunter verschwimmen lässt. wie sich mit minimalistischen mitteln objekte der natur zum immateriellen, scheinbaren, ungreifbaren
weiterentwickeln lassen, das interessiert die künstlerin dabei ebenso wie die mehrdeutigkeit von realität.
es ist eine malerei ohne große gesten, sondern eine der stille, der prägnanz und der schönheit, in der uns bruchstücke der alltagswirklichkeit begegnen und dabei
anstöße dazu geben, auch den kleinen dingen der welt zuzuhören, sie zu betrachten und über ihre innere struktur nachzudenken.

vernissage: freitag, 20.11.2015, 19.00 uhr
ausstellungsdauer: 20.11.2015 bis 13.12.2015
öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr
sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

 

 

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