Juni/Juli 2018

„Lichtenberg“

Anette Haas: halbe-halbe

Installation

Entlang der Lichtleiste an der Decke des Raumes sind Stoffbahnen befestigt.
Als bis zum Boden fallende Vorhänge installiert teilen sie den Raum in eine begehbare und eine nicht begehbare Hälfte.

„Die künstlerische Farbgeste liegt allein auf den Vorhangwänden! Alles andere, was den Raum verändert, ergibt sich daraus. Was bleibt: Ich befinde mich bei „Lichtenberg“ wirklich im Bild. Das Verhältnis von Ich und Bild ist […] bei klassischen Gemälden und selbst bei den Raumillusionen der amerikanischen Farbfeldmalerei ganz anders. Ich und Bild bleiben dort auf sicherer Distanz. In „Lichtenberg“ sind jene Grenzen aufgelöst oder zumindest verschoben. Man befindet sich in einem Raum und Zustand, den man nicht mehr eindeutig ordnen kann. Die Orientierung ist verunsichert. Nur weil ich in einem Museum, in einem Kunstraum stehe, weiß ich, dass dies eine Inszenierung ist und nicht ein einfacher Raum mit Vorhängen.“
A. Haas in: the room went away the room came back, „Fragen mit Material durchspielen“, S. 66, Dortmund, 2016

Vernissage: Freitag, 15.06.2018, 19.00 Uhr
Ausstellung: 15.06.2018-15.07.2018
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

Zur Eröffnung spricht Thomas Wild (New York / Berlin)

 

 

 

Dieser Beitrag wurde unter installation veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.