November/Dezember 2018

Nachlese:

Jürgen Friede: Tagträume

Die Skulpturen des in der Wedemark lebenden und arbeitenden Künstlers Jürgen Friede  sind Objekte, die mit handwerklicher Perfektion gestaltet sind, raumgreifend, ein gekonnter Zusammenhang zwischen Material, Organischem, Architektonischen und Menschlichem. Sie tendieren in ihren Formen zu lebhafter Körperlichkeit und  Körpersymbolik. Da sind keine bereits existierenden Menschen dargestellt, sondern in Anreihungen und Überschneiden einzelne Körperteile und Elemente anderen Ursprungs. Eine metaphorische Haltung, ähnlich dem Surrealismus, nur ohne dessen Rückgriff auf unbewusste Vorgänge. Die Objekte Stein oder Kupferblech sind fein durchdacht und auf eine phantasievolle Weise geometrisch.
Skulpturen machen oder doch lieber Bilder, dazwischen sind Jürgen Friedes experimentelle Zeichnungen und collagenartigen Bleischnitte zu betrachten. Diese sind neben zwei Papierobjekten, farbigen Kupfertäfelchen und Zeichnungen aus Marokko in der Ausstellung zu sehen.
Seit 1981 ist Jürgen Friede in zahlreichen Ausstellungen und auf Bildhauersymposien im In- und Ausland vertreten. Jürgen Friede ist Gründungsmitglied und dann von 1999-07 künstlerischer Leiter des Kunstvereins Wedemark. Er lebt und arbeitet in Hannover und in der Wedemark.

Vernissage: Freitag, 16.11.2018, 19.00 Uhr
Ausstellung: 16.11.2018-16.12.2018
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr

Dieser Beitrag wurde unter skulptur, zeichnungen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.